Kategorie: Polizei, Hunde

Diensthundestaffeln der Polizei
Es gibt gute Gründe dafür, auch Tiere im Polizeialltag einzusetzen. Sie haben spezifische Fähigkeiten, in denen sie jeweils den Menschen überlegen sind. Der phänomenale Geruchssinn bei Hunden ist dafür ein gutes Beispiel. Die Tiere sind für die Polizeibeamten (w/m), denen sie anvertraut werden, mehr als „Hilfsmittel“. Sie sind vierbeinige Partner im Dienst. Beide Seiten, sowohl Mensch, als auch Tier, profitieren hiervon. Allein in Niedersachsen sind über 200 Diensthunde im Einsatz. Im Regelfall bleibt ein Diensthund während seiner gesamten Dienstzeit bei demjenigen Diensthundeführer (w/m), dem er erstmalig zugeteilt wurde. Um im Polizeidienst eingesetzt zu werden, müssen die Hunde einige wichtige Kriterien erfüllen. Sie müssen gesund sein. Sie dürfen auf äußere Umstände (Umwelt) und/oder Personen (Soziale Umgebung) weder besonders ängstlich, noch besonders aggressiv reagieren. Ein Hund, der nicht „umweltsicher“ oder nicht „sozialsicher“ ist, kann kein Diensthund werden. Denn Diensthunde der Polizei müssen auch bei Ungewohntem gelassen bleiben, also Vertrauen sowohl zu sich selbst, als auch zur Einschätzung der Lage durch ihren Diensthundeführer (w/m), haben.