Aufregung zur Brut- und Setzzeit

Auf get´s!

Ob Übung oder Ernstfall – Dienst ist Dienst

„Nehmen Sie bitte Ihren Hund an die Leine!“, dieser Satz sorgt über das ganze Jahr für Diskussionen, die mal mehr und mal weniger sachlich geführt werden.  Häufig zwischen hundelosen Menschen und Hundebesitzern. Aber das ist nicht zwangsläufig so. Immer mehr Hundebesitzer/Innen wehren sich energisch dagegen, für ein Verhalten mitverantwortlich gemacht zu werden, dass sie in keinster Weise mittragen. Besonders jetzt, da sie gesetzlich verpflichtet sind, ihren Hund an der Leine zu behalten, stehen auch ihnen, beim Anblick frei laufender Hunde, die Haare zu Berge. So auch Claudia Czaplinski, selbst Hundebesitzerin und als bekannte Tierfotografin im Heidekreis (Niedersachsen), im ständigen Kontakt mit fremden Hunden.

„Ab heute, bis zum 15. Juli ist Anleinpflicht für jeden Hund. Leider verstehen das einige hundehaltende Mitmenschen falsch oder gar nicht. In jedem Hund steckt ein wildes Tier, auch wenn er noch so brav ist. Einmal den richtig Geruch in der Nase und es geht los. Er muss noch nicht mal ein Wildtier töten. Es aufzuschrecken und zu hetzen, reicht vollkommen aus. Die Mutter kehrt nicht mehr zu ihren Jungtieren zurück und sie verenden elendig. Manchmal habe ich das Gefühl, einigen Menschen ist es egal, was Fiffi da tut. Hauptsache er hat seinen Spaß, auf wessen Kosten, das ist egal.“ Energisch führt sie aus: „Man kann sich mit seinem Hund auch prima während der gesetzlichen Leinenpflicht beschäftigen (und nicht nur dann). Kopfarbeit, apportieren oder einfach nur zusammen Spaß haben, lastet den Hund mehr aus, als wildes alleine herumrennen und toben.“

Hat sich doch für mich gelohnt!

Nach getaner Arbeit, kommt die Belohnung!

Frau Czaplinski sieht das Hauptproblem darin, dass viele allerdings gar nicht auf die Idee kommen, sich mit ihrem Hund zu beschäftigen. Dabei festige es die Bindung zwischen Mensch und Tier, auf kaum zu beschreibende Weise. Das stellt sie auch immer wieder bei ihren Fototerminen fest. Leicht ist für sie zu erkennen, wer sich von den Besitzer/Innen mit dem Wesen des eigenen Hundes auskennt und andererseits, wem es auf Dauer völlig fremd bleibt. Sie führt ihre Verärgerung weiter aus: „Es kann doch nicht sein, dass manche Hundehalter nicht einmal wissen, was sie da für einen Hund an der Leine (oder eben auch leider nicht) haben. Wenn mir jemand mit einem Terrier sagt, der sei ja so klein, der würde nicht jagen, kann ich mir nur an den Kopf fassen! Oder wenn ein Settermix stundenlang verschwunden ist und mir gesagt wird, dass wäre schon in Ordnung, er sei ja ganz lieb, dann kann ich nur schwer an mich halten. Als wenn er in dieser Zeit Beeren und Pilze sammeln würde. Es ist doch nicht zu fassen.“ Eindringlich bittet sie auch meine Leser/Innen darum, Hunde bis zum 15. Juli durchgehend an die Leine zu nehmen!

Dieser Bitte schließe ich mich an und möchte sie erweitern. Zum einen bitte ich Sie alle darum, sich vor dem Kauf eines Hundes, mit den jeweiligen rassespezifischen Eigenschaften auseinanderzusetzen. Oder, falls Sie schon Hundebesitzer/In sind, Ihre Kenntnisse entsprechend aufzufrischen. Zum anderen bitte auch ich Sie darum, die Leinenpflicht ernst zu nehmen und einzuhalten. Zum Schutze der Wildtiere und ihres Nachwuchses, zum Schutz Ihres Hundes (denn im Falle eines Falles, sind Förster dazu berechtigt, einzugreifen) und nicht zuletzt auch, um Ihren Geldbeutel zu schonen. Denn jeder einzelne Verstoß gegen die Leinenpflicht, während der Brut- und Setzzeit, kann mit Geldbußen im vierstelligen Bereich geahndet werden. – Ihre Carmen Splitt, Tierparkinfo.de

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