Der Herbst ist in den deutschen Zoos angekommen

Es ist frisch geworden. Das stellen nicht nur bibbernde Menschen auf dem Weg zur Arbeit fest, sondern auch die temperatursensibelsten Arten unter den Zootieren. Im Zoo Dresden sind es traditionell die vier Aldabra-Riesenschildkröten die zu den ersten der Tiere gehören, die in ihre Winterquartiere ziehen, wenn die Außentemperaturen dauerhaft sinken.

Am Mittwoch, den 6. Oktober 2016, war es wieder soweit. Bedächtig kletterten die vier Hugos zunächst auf den Transport-Hänger, mit dem sie dann in ihre beheizte Behausung gefahren wurden. „Die tropischen Reptilien benötigen ständige Temperaturen von über 25° C“, sagt Kurator des Zoo Dresden Matthias Hendel. Der Innenbereich des Sommerquartiers gewähre dies bei kühleren Temperaturen nicht dauerhaft. Zeit also, die Tiere in ihre beheizte Anlage zu bringen. „Diese befindet sich leider hinter den Kulissen, sodass Hugo I, II, III und IV für die kommenden Monate nicht für die Besucher zu sehen sind.“ Voraussichtlich ab Juni 2017 werden die Riesenschildkröten dann wieder in der Außenanlage zu sehen sein. Dann geht es zurück zum Sonnenbaden im Grünen.

Wichtiger Hinweis: Auch bei den Zoo-Öffnungszeiten macht der Herbst sich bemerkbar. Es wird später hell und früher dunkel, die Tage werden also kürzer. Der Zoo Dresden schließt daher nun eine Stunde früher. Die Kassen haben von 8.30 Uhr bis 16.45 Uhr geöffnet. Der Zoo schließt dann jeweils um 17.30 Uhr.

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