Der Irrtum der Speziesismus-Proklamation!

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4 Antworten

  1. Claudia sagt:

    Selten habe ich derartigen Blödsinn zu lesen bekommen.

    • Carmen Splitt sagt:

      Hallo Claudia,

      leider erwähnen Sie weder, welchen Aspekten meiner Analyse Sie widersprechen, noch, welche Argumente sie vorzubringen haben. Das ist schade.

  2. georg sagt:

    Danke für ihre Ausführungen! Es bringt die diskriminierende und selbstüberhöhende Haltung der „Antispeziesisten“ auf den Punkt. Eine Frage bleibt: Wie wollen „Antispeziesisten“ leben? Mit einer veganen Lebensweise und der Abschaffung der Zoos und anderer Tierhaltungen ist es ja nicht getan. Eine konsequente Überwindung des „Speziesismus“ bedeutet ein Leben im Einklang mit der Natur, also eine Überwindung der ausbeutenden, naturfeindlichen Zivilisation, wie wir sie kennen. Das muss nicht negativ sein, aber eine alternative Gesellschaftsform hat der „Speziesismus“ nicht zu bieten. Sie wollen ein diffuses „Zurück in die Steinzeit – nur ohne Büffeljagd“. Und nun wird klar, welches romantisch-verklärtes Naturverständnis dem „Spezisismus“ zugrunde liegt. Er ist nicht nur fortschritts- und technologiefeindlich, sondern auch menschenverachtend und inhuman. Sie bedeutet faktisch die Einschränkung menschlicher Ethik: Gleiche unter Gleichen (egal ob Mensch oder Tier), das Recht des Stärkeren und mit dem Tierrechtler und Vordenker des „Speziesismus“ Peter Singer auch „unwertes Leben“ schwacher, kranker und behinderter Menschen. Sowas hatten wir schon mal in Deutschland.

    • Carmen Splitt sagt:

      Ja Georg,

      da kann ich nur zustimmen. Diese Geisteshaltung ist in Deutschland nicht neu. Und wieder schleicht sie sich unter dem Deckmantel eines vermeintlich “ edlen höheren Zieles“ in die Wohnzimmer und wird gesellschaftsfähig. So wie zuvor. Warum? Weil das vorgebliche Ziel, in der Tat etwas ist, was die Mehrheit sich wünscht.

      Zuvor bestand es in der Wiedererstarkung des Selbstwertgefühles und der Bekämpfung von Not und Ungerechtigkeit, unter der Deutsche litten. Das dieses Ziel mit Mitteln erzwungen werden sollte, die Erniedrigung und Tod, sowie weiteres Leid, Elend und Unrecht für Millionen von Menschen mit sich brachten, wurde (mehr als nur billigend) in Kauf genommen. Es waren ja „nur“ Nicht-Arier und anderes „nichtwertes Leben“, das zum Wohle der „Ideal-Deutschen“ litt.
      Heute geht es darum, einen gerechteren Umgang mit Tieren zu finden. Es zu vermeiden, unnötiges Leid zuzufügen. Und wieder ist jedes Mittel recht, um dieses Ziel zu erreichen. Unrecht, Ungerechtigkeit, Not und Elend treffen ja nun „nur“ die, die sich der Ideologie der so genannten „Antispeziesisten“ nicht anschließen, sich nicht erleuchten lassen. Wieder trifft es „Nicht-Menschen“. Zum Wohle der „edleren“ Lebewesen.

      Und wie zuvor, wird auch jetzt das rechtsradikale Gedankengut zu selten als solches benannt. Denn wer kritisierte denn früher schon „wahres Deutschtum“ und wer kritisiert heute „wahren Tierschutz“? Die Parallelen sind unübersehbar. Darum ist es wichtig, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. In der Tat. So etwas hatten wir schon in Deutschland. Eine Wiederholung ist nicht erstrebenswert.

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