Der VdZ setzt Zeichen für die Zukunft

Branchennews VdZDer Verband wurde 1887 bei der ersten Konferenz der deutschen zoologischen Gärten gegründet. Die Mitglieder haben sich dem gemeinsamen Einsatz für das Wohl der Tiere verschrieben. Sie folgen dem Gedanken „Nur wer Tiere kennt wird Tiere schützen!“.

Nun wurde auf der Jahrestagung im westfälischen Münster von den Mitgliedern über eine neue Satzung abgestimmt. Sie beinhaltet eine klare Definition des Verbandszwecks. Im Vordergrund steht dabei der verantwortungsbewusste Betrieb zoologischer Gärten und der damit verbundene Tier-, Arten- und Umweltschutz. „Die Basis unserer Arbeit ist die artgerechte Haltung und Zucht von Wildtieren. Darüber hinaus fördern der VdZ und seine Mitglieder wissenschaftliche Forschungsprojekte, die sich mit diesen Themen beschäftigen“, sagt Theo Pagel, Präsident des VdZ.

Durch die neue Satzung erhalten nun auch Mitarbeiter der mittleren Führungsebene die Gelegenheit einer Mitgliedschaft. Auch eine assoziierte Mitgliedschaft für andere Zooverbände oder Organisationen wie z.B. dem Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) ist jetzt möglich. Im Vorstand muss außerdem ab sofort immer ein Mitglied aus Österreich und der Schweiz vertreten sein. Darüber hinaus sollen ebenso Vertreter aus wissenschaftlichen und kaufmännischen Bereichen Teil des erweiterten Vorstands sein. Die Jahrestagung hatte einen weiteren Punkt zum Inhalt, der auch für Außenstehende von Bedeutung ist. Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Zoodirektoren e.V. beschlossen ebenfalls eine Namensänderung. In Zukunft wird die Vereinigung Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. heißen. Damit möchte man zum Ausdruck bringen, dass der Verband die wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gärten an sich repräsentiert.

Die Abkürzung VdZ bleibt dabei erhalten, steht ab nun jedoch für einen Verbandsnamen, der der Vielfalt der Mitglieder gerechter wird. Die Öffnung des Verbands für weitere Mitgliedskreise ist eine Entwicklung, die neue Impulse mit sich bringen wird. Wir dürfen gespannt sein, welche Wege der VdZ in den nächsten Jahrzehnten beschreiten wird. – Ihre Carmen Splitt

 

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