Die täglichen Herausforderungen für Zoos und Tierparks

Zoos und Tierparks stehen täglich vor Herausforderungen.

Erstens gibt es das Alltagsgeschäft. Zweitens gibt es immer mal wieder unvorhersehbare Situationen durch Tiere, Technik und höhere Gewalt. Drittens gibt es Störungen des Betriebes durch Böswilligkeit Dritter, wie zum Beispiel durch Einbrecher, Diebe oder Vandalen. Was zählt denn im Einzelnen zu den verschiedenen Aufgaben, den täglich zu bewältigenden Herausforderungen für Zoos und Tierparks?

1.) Herausforderungen für Zoos und Tierparks im Alltagsgeschäft

  • Aufrechterhaltung der internen betrieblichen Abläufe
  • Tierzucht zwecks Arterhaltung und im Sinne des Bildungsauftrages
  • Erhaltung der Gesundheit der gehaltenen Tiere
  • Pflege, Beschäftigung und Präsentation der Tiere
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Organisationen
  • Aus- und Fortbildung von MitarbeiterInnen
  • Integration und Abstimmung der Besucherwünsche in den Arbeitsalltag
  • Gewinnung von neuen Besuchern
  • Bindung von Stammbesuchern

 

2.) Herausforderungen für Zoos und Tierparks durch unvorhersehbare Situationen durch Tiere, Technik und höhere Gewalt

  • Verletzungen und Erkrankungen von Tieren
  • Tierausbrüche
  • Stromausfall, Wasserrohrbruch, EDV-Störungen, …
  • Hitzewellen, Unwetter, Unfälle, Attentate, …

 

3.) Herausforderungen für Zoos und Tierparks durch die Böswilligkeit Dritter

  • Gewalt gegen ZoomitarbeiterInnen
  • Gewalt gegen den Tierbestand
  • Übergriffe von fanatischen und gewaltbereiten vermeintlichen Tierschützern
  • Einbruch
  • Diebstahl
  • Vandalismus

Herausforderungen im Zoo, die Tierpflege ist nur eine davon.Es gibt also eine große Bandbreite an Herausforderungen für Zoos und Tierparks. Um sie zu bewältigen, ist ein Bündel an Ressourcen erforderlich.

Somit brauchen die Unternehmen ___STEADY_PAYWALL___ motivierte und gut ausgebildete MitarbeiterInnen. Sie benötigen außerdem Finanzmittel, die ihnen sowohl Bestanderhaltungsmaßnahmen, als auch Investitionen ermöglichen und dies fortlaufend. Des Weiteren benötigen sie langfristige Planungen, die zugleich jederzeit flexibel anpassbar bleiben müssen. Kreativität und Durchhaltevermögen werden von ihnen ebenfalls benötigt. Sie benötigen Visionen und zusätzlich den Willen, diese umzusetzen. Sie benötigen nationale und internationale PartnerInnen, sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Zoo- und Tierparkbranche.

Alles steht und fällt mit den Menschen, die sich in und für Zoos und Tierparks engagieren.

Dazu zählen zuallererst alle MitarbeiterInnen, von den Praktikantinnen und Praktikanten bis hin zur Geschäftsleitung. Hinzu kommen Sponsoren und Fördervereine, die sowohl Finanzmittel, als auch Ideen und Kontakte ihrer Netzwerke mit einbringen. Natürlich gehören auch die Millionen von jährlichen Besuchern der Einrichtungen dazu. Sie unterstützen den laufenden Betrieb nicht nur durch die Zahlung von Eintrittsgeldern und Spenden. Darüber hinaus sind es ihre Wünsche, die die Einrichtungen in ihre Planungen mit aufnehmen. Sie tragen somit dazu bei, dass sich Zoos und Tierparks stetig verbessern.

Da die Herausforderungen sehr komplex sind, macht es Sinn, wenn Zoos und Tierparks zusammenarbeiten. Das tun sie auch und zwar auf verschiedenen Ebenen. Die Mitglieder des Verbands der Zoologischen Gärten arbeiten unter anderem auf wissenschaftlichen Gebieten zusammen und tauschen zum Beispiel interne Forschungsergebnisse aus. Im Berufsverband der Zootierpfleger findet beispielsweise wiederum ein reger fachlicher Austausch darüber statt, welche Erfahrungen die einzelnen Einrichtungen bei der Haltung der einzelnen Zootierarten gemacht werden.

Zusammenarbeit und Vernetzung ist eben auch in der Zoo- und Tierparkbranche der richtige Weg!

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1 Antwort

  1. 28. Juli 2017

    […] zu den wichtigsten Aufgaben von Tierpflegern zählen. (Welche anderen es gibt, kannst Du in diesem Artikel nachlesen.) Kreativität gehört zum Berufsbild. Dabei sind sie jedoch nicht auf den eigenen […]

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