Ein wahres Piepkonzert

Schnabel auf, bitte füttern

„Hunger“, schreit auch das Türkiskontingaküken

Im Weltvogelpark Walsrode führen zurzeit die Küken das große Wort. Zahlreiche Jungtiere begrüßen die Besucher. Gerade geschlüpft verschmelzen sie mit dem farbenfrohen Hintergrund des Parks. Ihre Stimmen fügen sich in den Chor ihrer Eltern ein. Ihre Botschaft lautet „Hunger“. Sie haben nie genug und halten die Erwachsenen auf Trab, seien es ihre natürlichen Eltern oder die Tierpfleger/Innen in der Aufzuchtstation. Reichlich gefuttert wird auch während der Vogelbabyfütterung, die einmal täglich viele Besucher anlockt.

Gänsegeierküken im künstlichen Nest

Keine Vergiftungsgefahr für das Gnsegeierküken

Der frisch geschlüpfte Gänsegeier ruht sich momentan in der Vogelbabystation im Park aus. Durch eine Glasscheibe können die Besucher den kleinen Vogel auch während der Fütterungszeit beobachten. Gänsegeier sind Aasfresser und verhindern damit in der freien Natur den Ausbruch von Seuchen und Krankheiten. So kommt es auch, dass sie als Gesundheitspolizei hoch geschätzt sind. Werden bei Nutzvieh Medikamente wie Diclofenac eingesetzt, wird dies für Geier in der Wildnis zur tödlichen Falle. (Tierparkinfo.de berichtete bereits Anfang März 2014 in diesem Artikel  darüber). Hier im Weltvogelpark Walsrode sind sie vor dieser Gefahr sicher.

Dottertukanjunges mit Altvogel

Auch wenn dieser Dottertukan nicht so wirkt, er gehört noch zu den „Kleinen“

Wohl fühlt sich auch der kleine Dottertukan, der momentan in der Fasanerie sitzt und von seinen Eltern liebevoll gefüttert wird. Auf seinem Speiseplan steht, neben Insekten und Spinnen, auch Obst.

Küken des Rosaflamingos in der Aufzuchstation

Noch stehen die Küken des Rosaflamingos noch nicht sicher auf ihren Beinen

Von den fünf im Mai und Juni geborenen Rosaflamingos ist einer bereits auf der Anlage zu bestaunen. Damit beheimatet der Weltvogelpark nun eine der größten Gruppen weltweit in Zoos. Die Nachzucht der rosa Vögel soll auch künftig stark ausgebaut werden, denn in großen Gruppen fühlen sich die eleganten Tiere am wohlsten. Während die erwachsenen Tiere mit ihrer schönen Gefiederfärbung glänzen, sind die Küken noch mit grau-weißen, flauschigen Daunen umhüllt. Kunterbunt geht hingegen bei den Türkiskotingas zu: Mit ihrer leuchtend türkisen Farbe und der pink-gefärbten Kehle ist das Männchen auffälliger als die graubraunen Weibchen. Das Besondere: Die beiden finden nur zur Paarungszeit zueinander, wenn das Männchen mit Flugbalzspielen und lauten Rufen lockt.

„Wir freuen uns in jedem Jahr über unseren Nachwuchs im Park“, erklärt Geer Scheres, Direktor des Weltvogelparks Walsrode. „Aber besonders in diesem Jahr sind wir stolz auf so vielzählige Jungtiere, die unseren Park bereichern. Auch bedrohte Vogelarten finden bei uns den perfekten Platz und die richtige Behütung für sich und ihre Kleinen. Unser Ziel ist es, weiterhin ein Wohlfühlparadies für Vogel und ein Erlebnisparadies für unsere Besucher zu sein.“

Das Küken des blauen Seidenkuckucks reißt den Schnabel besonders weit auf

Ein weit aufgerissener Schnabel auch beim Küken des blauen Seidenkuckucks

Der Weltvogelpark Walsrode und seine Besucher freuen sich über lustige Humboldt-Pinguine, zarte Rosaflamingos und knallige Türkiskotingas. Über Dottertukane, Rennkuckucke, Waldrappen, Schwarzweißhäherling, Gänsegeier, Nacktgesichthokko, Seidenkuckucke und viele weitere Jungvögel, die in den letzten Wochen das Licht der Welt erblickten. Die absoluten Publikumslieblinge sind die putzigen Pinguine: Zwei kleine „Herren im Frack“ tapsen noch ein wenig tollpatschig hinter den Kulissen und bereiten sich auf ihren großen Auftritt vor. Die beiden fühlen sich vor allem am Wasser wohl, wo sie mit ihren kleinen Flügeln umher rudern.  So viele Jungtiere, da geht das Herz auf und die Lebendigkeit der Natur ist ansteckend.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Cookies. Sie dienen dazu, das Angebot der Website nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Außerdem dienen sie der Analyse und zur Verbesserung von Marketingmaßnahmen. Wenn Du dies nicht möchtest, dann beende bitte den Besuch dieser Website. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Durch den Klick auf den Button "Akzeptieren" stimmst Du der Verwendung von Cookies ebenfalls zu. Der Hinweisbanner wird in einem Monat wieder eingeblendet, um Deine Zustimmung zu erneuern. Detailliertere Informationen zu Cookies und Co., sowie zu Deinen diesbezüglichen Möglichkeiten und Rechten erhältst Du in der Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen