Gänsegeier im Weltvogelpark Walsrode geschlüpft

In freier Wildbahn sind Geier insbesondere durch Menschen gefährdet. Gänsegeier sterben zum Beispiel, weil sie Aas von Nutztieren fressen, die mit Mediakementen behandelt wurden, welche Diclofenac enthalten (Tierparkinfo.de berichtete bereits Anfang März 2014 darüber). Umso schöner ist es, wenn in Zoos und Tierparks Zuchterfolge zu verzeichnen sind.

Sich aus der Eierschale zu kämpfen ist nicht einfach. In der Natur helfen die Geiereltern daher bei Bedarf nach. Im Weltvogelpark Walsrode hat diese Aufgabe diesmal Tierarzt Andreas Frei übernommen.

„Uns liegt sehr viel daran, dass alle Jungvögel hier im Weltvogelpark mit den besten Chancen geboren werden. Wenn Eier von den Eltern verstoßen werden, aus dem Nest fallen oder der Nachwuchs in der natürlichen Aufzucht nur wenig Überlebenschancen hat, nehmen wir Eier und später Jungvögel unter unsere Fittiche“, verrät Weltvogelpark-Geschäftsführer Geer Scheres. „Dass man dabei auch einmal als Ersatzmutter oder -vater fungieren muss, liegt in der Natur der Sache.“

Geschlüpftes Gänsegeier-Küken

Nach dem Schlupf wird ausgeruht.

Wer Interesse an der Fütterung der von Menschenhand aufgezogenen Vogelbabys hat, sollte sich die tägliche öffentliche Fütterung, um 13.30 Uhr in der Babystation, vormerken. Auch für
Hobbyfotografen ist sie eine gute Gelegenheit für ein besonderes Motiv im Fotoalbum! Wenn sie nicht fressen, schlafen die Küken vor allem. Denn so ein Schlupf, der ist ganz schön anstrengend!

1 Antwort

  1. 30. August 2016

    […] Arterhaltung bei. es gibt so manchen Bruterfolg zu verzeichnen, zum Beispiel bei den Gänsegeiern (Tierparkinfo.de berichtete) Auch die Besucher werden für die Schutzbedürftigkeit der Geier sensibilisiert. Zum Beispiel sind […]

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