Gleich 9 Kolibri-Küken im Weltvogelpark Walsrode!

So klein sie sind, so groß ist die Sensation ihrer Nachzucht für Expertenkreise. Die Nachzucht bedrohter Arten steht im Weltvogelpark Walsrode im Vordergrund. Dabei wird nicht auf Insellösungen, sondern auf Zusammenarbeit gesetzt. „Unsere Brutstation wurde zusammen mit Experten aus den Herkunftsländern der Kolibris entwickelt. Dabei haben wir stets den Anspruch, unser Wissen weiterzugeben – etwa an Wissenschaftler und Organisationen aus der ganzen Welt –, um diese faszinierenden Vögel dort zu schützen, wo sie besonders bedroht sind. Klimawandel, Naturzerstörung und Pestizide machen den Kolibris besonders zu schaffen. Unsere Arbeit hier im Kolibrihaus des Weltvogelparks trägt damit dazu bei, diese Art weltweit zu erhalten“, erläutert Weltvogelpark-Chef Geer Scheres.

Kolibri im Anflug zum Jungvogel, Fütterungszeit.

Na endlich!

Sieht man die Tierpfleger in ihrer Schutzkleidung, wird deutlich, welche Sorgfalt das Ausbrüten und die Aufzucht der zierlichen Vögel verlangen. Und welche Anstrengungen der Weltvogelpark Walsrode und seine internationalen Partner auf sich nehmen, um die Chancen zu erhöhen, dass der Welt auch in Zukunft die fliegenden Juwelen erhalten bleiben. Mit zurzeit neun geschlüpften Kolibriküken ist dem Weltvogelpark nun ein Bruterfolg gelungen, der seinesgleichen sucht. Das jüngste Küken ist wenige Tage alt, das älteste lernt bei seiner Mutter gerade das Fliegen. „Das künstliche Ausbrüten in einer geschützten Umgebung ist ebenso einmalig wie die Handaufzucht der winzigen Küken, die gerade einmal so groß wie eine Fingerkuppe sind. Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Expertenteam hier weltweite Entwicklungsarbeit leistet“, so Scheres.

Ein Kolibri füttert sein Junges.

Mehr! Bitte mehr!

Wer die flinken Flitzer beobachten möchte, kann dies zu den normalen Öffnungszeiten, während der auch das Kolibrihaus für die Besucher offen steht. Dabei können sie nicht nur den Tierpflegern, Biologen und Tierärzten bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen, sondern auch mit den Kolibris interagieren. Wo sonst, kommt man Kolibris so nah?

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Cookies. Sie dienen dazu, das Angebot der Website nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Außerdem dienen sie der Analyse und zur Verbesserung von Marketingmaßnahmen. Wenn Du dies nicht möchtest, dann beende bitte den Besuch dieser Website. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Durch den Klick auf den Button "Akzeptieren" stimmst Du der Verwendung von Cookies ebenfalls zu. Der Hinweisbanner wird in einem Monat wieder eingeblendet, um Deine Zustimmung zu erneuern. Detailliertere Informationen zu Cookies und Co., sowie zu Deinen diesbezüglichen Möglichkeiten und Rechten erhältst Du in der Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen