Heute wird der 44.Internationale Tag des Artenschutzes begangen

Heute wird der 44. Internationale Tag des Artenschutzes begangen. Zoos und Tierparks leisten einen wichtigen Beitrag dazu, denn sie züchten unter anderem Tierarten nach, die in der freien Wildbahn stark bedroht sind. Ihr Bestand ist dort teilweise so geschrumpft, dass ihr Aussterben mittel- bis kurzfristig bevorsteht. Auch der Weltvogelpark Walsrode beteiligt sich an der Nachzucht von Arten. Mehr noch, er ist im doppelten Sinne federführend in dieser Hinsicht. Mit 4.000 Vögeln aus 650 Arten, hält er weltweit den größten Vogelbestand und kann auf Jahrzehnte der Zuchterfahrung zurückblicken. Über 80 der Arten mit mehr als 500 Vögeln gehören bereits zum bedrohten Anteil des Bestandes, Tendenz, aufgrund immer kleiner werdender natürlicher Lebensräume, steigend. Mitten in der Lüneburger Heide werden Vogelarten aller Kontinente nachgezogen. Doch nicht nur im Zoo selbst werden Zuchterfolge gefeiert.

Einen imposanten Kopfschmuck hat der Kagu

Einen imposanten Kopfschmuck hat der Kagu

Der Weltvogelpark unterstützt Projekte in den jeweiligen Ursprungsländern. Wenn Artenschutzmaßnahmen langfristig Erfolg haben sollen, muss das Interesse und die Unterstützung vor Ort geweckt und gestärkt werden. Dies erfolgt, wann immer es möglich ist, durch Kooperationen der Weltvogelpark-Stiftung mit regionalen Organisationen und Behörden. Um den Schutz und die Wiederansiedlung der in Niedersachsen bereits ausgestorbenen Moorente kümmert sie sich zusammen mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Bei internationalen Projekten arbeitet sie oft mit ihrer Schwester-Stiftung CRAX International zusammen. Diese wird von Geer Scheres, dem Geschäftsführer des Weltvogelparks geleitet. Er legt Wert darauf, mit Spezialisten, Umweltschützern und Ornithologen aus allen Ländern Hand in Hand für die gemeinsamen Ziele zusammenzuarbeiten. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Rotlappenhokkos gehören zu den Zuchterfolgen des Weltvogelparks Walsrode

Rotlappenhokkos gehören zu den Zuchterfolgen des Weltvogelparks Walsrode

Neben weiteren Aktivitäten der Weltvogelpark Stiftung zum Beispiel in Belgien, auf Madagaskar, in Süd- und Mittelamerika und auf Neukaledonien, gelang es Dank der Weltvogelparkstiftung mit der durch Eintrittsgelder finanzierten Stiftungsarbeit, unter anderem, das in der freien Natur bereits ausgestorbene Hokkohuhn Alagoas-Mitu aus Brasilien zu erhalten. Auch der bedrohte Schwarzmaskenguan sowie der Rotschnabelhokko werden seit rund 20 Jahren gezüchtet und erfolgreich in ihrer Heimat, dem atlantischen Regenwald, wieder ausgewildert

„Nur wer die faszinierende Welt der Vögel kennt und liebt, wird sie auch schützen,“ betont Sonja Buchhop, Sprecherin des Weltvogelpark Walsrode und weist darauf hin, dass der Weltvogelpark am 18. März pünktlich um 10.00 Uhr die Saison 2016 eröffnet und dann wieder täglich besucht werden kann.

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