Junge oder Mädchen?

Seehundunterricht

Mutter und Kind beim Badespaß.

Hauptsache gesund. Und das scheint der Fall zu sein. Denn geschwommen ist es schon, genau so, wie es sich für ein Seehundbaby gehört. Sie müssen nämlich innerhalb der ersten sechs Stunden nach der Geburt ins Wasser. „In der Wildbahn werden sie meist bei Ebbe auf Sandbänken geboren – wenn die Flut kommt, müssen die Seehundjungen dann auch schwimmen können“, erläutert Kirsten Bischoff als Leiterin des Vogelreviers, zu dem auch die Seehunde zählen. Auch das Junge im Osnabrücker Zoo war schnell gemeinsam mit der Mutter im kühlen Nass. Am Freitag zwischen fünf und sechs Uhr morgens wurde es geboren. Inzwischen schwimmt es schon, wie einer von den Alten.

Mutig schwimmt das Kleine vorweg

Mir nach Mama

Die 16jährige Seehundmutter Biene hat alles gut gemeistert, es ist bereits ihr dritter Nachwuchs. Für das Jungtier hat nun die Gewichtszunahme Priorität. Zurzeit wiegt es geschätzte 15 Kilogramm. Immerhin fast 10 Prozent des Körpergewichts seiner Mutter. Doch das reicht noch lange nicht. In den nächsten drei Wochen muss es sein Gewicht verdoppeln. Wie seine Artgenossen steigt es ab der vierten Lebenswoche dann auf Fisch um und nimmt erst einmal wieder deutlich ab. „Fisch zu fressen ist gar nicht so leicht für junge Seehunde. Es dauert lange, bis sie es richtig gelernt haben“, so Bischoff. Daher ist die vorher angefressene Speckschicht notwendig. Die Muttermilch macht es möglich, denn sie besteht zu 45 Prozent aus Fett und hat damit den zehnfachen Fettgehalt von Kuhmilch.

Wer Mutter und Kind besuchen möchte, muss sich noch etwas gedulden. Die beiden brauchen zurzeit Ruhe, daher ist seit der Geburt der Seehundbereich zum Teil abgesperrt. Es wird jedoch nicht allzu lange dauern, bis das kleine dem Rest der Familie und den Zoobesuchern vorgestellt wird.

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