Kirk-Dikdik Antilope (Madoqua kirkii)

Kirk-Dikdik_Nachwuchs_Juli2014Kirk-Dikdiks (Madoqua kirkii) auch unter dem Namen Windspielantilope bekannt, gehören zu den kleinsten Antilopenarten der Welt. Sie erreichen nur eine Schulterhöhe von ungefähr 40 Zentimetern ein Gewicht von 5,5 Kilogramm. Dikdiks sind Monogamisten, das heißt, sie suchen sich einen Partner für Leben und bleiben ihm treu. Sie sind auch standorttreu. Sie leben in festen Territorien.

Dikdiks bringen ihre Jungen nach ungefähr 6 Monaten Tragzeit zur Welt. Sie sind dann noch nicht in der Lage, den erwachsenen Tieren zu folgen. Sie sind so genannte „Ablieger“. Das bedeutet, dass sie nach der Geburt von ihrer Mutte an einem gut geschützten Ort „abgelegt“ und die meiste Zeit über allein gelassen werden. Das dient dem Schutz des Jungtieres. Es hat noch so gut wie keinen Eigengeruch, bewegt sich kaum und verhält sich still. So ist es gut vor Raubtieren geschützt. Ab und an sieht die Mutter nach ihm und säugt ihn dann. Selbst sie weiß nicht ganz genau, wo ihr Jungtier sich versteckt hält. Sie stößt Kontaktlaute aus, so finden sie und das Jungtier zueinander. Nach dem Säugen verlässt sie Junges dann wieder. So geht es ungefähr einen Monat. Dann ist das Jungtier stark genug, um den Eltern zu folgen und im Falle eines Raubtierangriffs in der Lage, vor ihm zu fliehen.

Wobei auch erwachsene Tiere es vorziehen, dem Feind durch Tarnung zu entgehen. Sie ist ihre beste Verteidigung. Selbst wenn sie sich entscheiden zu fliehen, unterbrechen sie ihre Flucht und versuchen ihr Glück mit erneuter Tarnung. Die Kirk-Dikdik lebt daher vor allem in Gebieten mit vielen Sträuchern. Sie ernährt sich von den unterschiedlichen Pflanzen. Dennoch ist sie ein kleiner Nahrungsspezialist, da sie nur bestimmte Teile der jeweiligen Pflanzen frisst.

Unter anderem werden Kirk-Dikdiks hier gehalten:

Zoo Dresden

1 Antwort

  1. 3. August 2014

    […] Am 21.Juli 2014 wurde ein Männchen, das dritte Jungtier des Dresdner Zuchtpaars seit 2012, geboren. Mehr Informationen, zu dieser Antilopenart, die auch als Windspielantilope bezeichnet wird, gibt es hier. […]

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