Hola, salut und Hallo für Conchita und Ichu

Conchita und Ichu erkunden ihr neues RevierPassend zu Ostern, kamen Neuzugänge in den Zoo Osnabrück: Zwei Mähnenwölfe leben wieder im Südamerika-Areal. „Conchita“ und „Ichu“ heißen das Mähnenwolfweibchen und -männchen, die vergangenen Donnerstagabend in die ehemalige Waldhundanlage, neben den Nasenbären am Südamerikaareal, einzogen.

Die beiden Mähnenwölfe wurden in Frankreich geboren. Conchita im November 2002, das Männchen „Ichu“ im November 2009.
„Die beiden kamen im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms aus dem französischen Zoo Amiens nördlich von Paris zu uns“, erklärt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. „Das Weibchen ist bereits etwas älter, sodass sie hier ihren Alterswohnsitz haben wird. Sie hört auch nicht mehr so gut. Deswegen müssen sich die Tierpfleger etwas lauter bemerkbar machen, wenn sie die Anlage säubern wollen. Sonst erschreckt sich Conchita.“

Die südamerikanischen Savannenbewohner zeichnen sich durch ihre langen Beine aus, mit denen sie einen hervorragenden Überblick in den Graslandschaften haben. Ihren Namen tragen sie nur teils zu Recht: Eine Art Mähne haben sie tatsächlich, allerdings sind sie nur sehr entfernt mit dem Wolf verwandt. Die hundeartigen Raubtiere gelten durch Lebensraumzerstörung, Verkehrsunfälle und Hundeattacken als gering bedroht. Schätzungsweise gibt es noch 13.000 Individuen in der Natur.
Alles ist ungewohnt, auch die deutschen Laute
Conchita und Ichu geht es in ihrem neuen Zuhause sehr gut, wie Tierpfleger Daniel Chirico berichtet: „Sie verhalten sich ruhig und fressen mit viel Appetit – neben Kleinsäugern mögen sie besonders gerne süßes Obst wie Weintraube, Melone oder Papaya. Dabei hat Conchita das Sagen – sie frisst immer als erste.“

Äußerlich sind die beiden neuen Bewohner nicht ganz leicht zu unterscheiden, aber Conchita ist etwas schmaler und dunkler als Ichu. Wer die beiden besuchen will, kann dies an allen Ostertagen von 8 Uhr bis 18:30 Uhr (Kassenschluss 17:30 Uhr).

Ich bin gespannt, wie schnell die Zoobesucher, die beiden unterscheiden können.
– Ihre Carmen Splitt, Tierparkinfo.de

P.S.: Auch an den Ostertagen berichten übrigens die Zoopädagogen den Besuchern Interessantes und Spannendes aus der Tierwelt . Bei ihren kommentierten Fütterungen, stellen sie die Tiere und ihre besonderen Fähigkeiten vor.

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