Mit der Etruskerspitzmaus zieht die kleinste Maus der Welt ein

Huch, ein Baby? Das war mein erster Gedanke, als ich dieses Foto einer Etruskerspitzmaus (Suncus etruscus) sah.

Die Etruskerspitzmaus ist nur etwas größer als die 1 Euro Münze, die vor ihr liegt.Doch diese Maus ist bereits ausgewachsen. Sie wird nicht mehr größer. Die Etruskerspitzmaus ist nämlich die kleinste Maus der Welt. Ja, mehr noch, zusammen mit der Hummelfledermaus teilt sie sich die Auszeichnung, das kleinste Säugetier der Welt zu sein. Sie wiegt knapp zwei Gramm und ihr Körper ist nur 3,5 bis 5 Zentimeter lang. Damit zählen sie zu den Leichtgewichtern unter den Tieren. Sie ist grau-braun gefärbt und mit der für alle Spitzmäuse charakteristischen langgestreckten Schnauze ausgestattet. Etruskerspitzmäuse sind vom Mittelmeerraum bis nach Südostasien in lichten Wäldern und Grasländern zu finden. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten und leben als Einzelgänger. Nur während der Paarungszeit kommen sie zusammen.

Drei Paare dieser Winzlinge sind nun im Zoo Dresden eingezogen.

Die Besucher können eins der Paare ab sofort begutachten. Die anderen zwei Paare leben hinter den Kulissen und sollen dort für Nachwuchs sorgen.

Die Tiere haben eine hohe Stoffwechselrate und einen hohen Energieverbrauch. Ihr Herz schlägt bis zu 1.500 Mal in der Minute! Daher sind die flinken Tiere nahezu ständig auf Futtersuche und Ruhephasen dauern nie länger als 30 Minuten! Kein Wunder, das sie Einzelgänger sind. Eine ausgewachsene Etruskerspitzmaus kann bis zu 10 Heimchen pro Tag zu sich nehmen, was mehr als ihrem eigenen Körpergewicht entspricht! Da im Zoo ausreichend Nahrung zur Verfügung gestellt werden kann, ist es hier möglich, Paare oder gar ganze Gruppen gemeinsam zu halten.

Sie sind eine sehenswerte Ergänzung des Tierbestandes der Abteilung „Zoo unter der Erde“ , welcher in den letzten Jahren bereits durch weitere Neubesätze aufgefrischt wurde. So können Besucher neben dem bekannten Kanaltunnelsystem der Wanderratten auch Achatschnecken, Zebrarollasseln, Roborowski-Zwerghamster und Feuersalamander beobachten. Beim Verlassen des Zoos unter der Erde erwartet die Besucher ein liebevoll angelegter Kräutergarten und auf dem Dach haben zwei Bienenvölker ihre neue Heimat gefunden.

Im Zoo Dresden kommen eben auch die Kleinsten ganz groß raus!

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