Neue Liebe für Roten Panda

Pandabär Muki hatte im Juni 2015 keinen leichten Start ins Leben. Seine Mutter Banja starb kurz nach der Geburt an einer Infektionserkrankung. Die Tierpfleger zogen ihn per Hand auf und schafften es, das mehr aus ihm wurde, als die Handvoll Fell, die er, mit 180 Gramm Körpergewicht, zu Anfang war. Er hat sich dank seiner Ersatzeltern zu einem stattlichen jungen Roten Panda Männchen entwickelte. Nun bringt er rund 4 Kilogramm Lebendgewicht auf die Waage und lebt seit Dezember 2015 nicht mehr bei seinen menschlichen Pflegeeltern, sondern auf einer eigenen Anlage.

Panda Muki frisst

Zurzeit ist Fressen für Panda Muki noch wichtiger, als seine Partnerin Xia.

Rote Panda sind vom Aussterben bedroht. In seiner ursprünglichen Heimat, im östlichen Himalaya und Südwesten Chinas, leben nur noch etwa 10.000 Tiere. Mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Rote Pandas soll das Überleben dieser Tierart gesichert werden. An dem Zuchtprogramm beteiligen sich allein in Europa über 150 Zoos. Auch Muki soll zum Erhalt seiner Art beitragen. Als Partnerin wurde für ihn Xia ausgewählt.

Panda Xia genießt ihr Frühstück

Auch Xia genießt die Köstlichkeiten

Xia wurde ebenfalls im Juni letzten Jahres geboren und zwar im belgischen Zoo Pairi Daiza. Nach ihrer einmonatigen Quarantäne-Zeit war es am Donnerstag soweit. Die beiden durften sich erstmals direkt begegnen. Damit die Begegnung möglichst positiv verlief, sorgten die Tierpfleger für ein ganz besonderes Frühstück mit viel Gemüse und Bambus. Es sieht ganz so aus, als hätte Muki Gefallen an seiner Partnerin Xia gefunden. Ob die „Partnervermittlung“ auch im Sinne des Erhaltungszuchtprogramms erfolgreich ist, wird die Zeit zeigen. Gemeinsames Fressen ist für die beiden Panda ein guter Anfang. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen!  

Muki an seiner Futterschüssel

Muki macht klar, dass ist seine Schüssel!

Schreibe einen Kommentar