Tierpflegerin verteidigt Kakadu gegen Falken

Tierpfleger/ Innen erleben in Ihrem Arbeitsalltag eine Menge Dinge, die für andere Menschen unvorstellbar sind.  Während einer Flugshow angegriffen zu werden, gehört sicherlich zu den ungewöhnlichsten!

Im Los Angelos Zoo war Kakadu Scooter an der Reihe. Doch plötzlich schauten die Zuschauer in den Himmel. Ebenso die Tierpflegerin. Doch schon in diesem Moment ging der Falke zum Angriff über. Er hatte es auf Scooter abgesehen. Sie schütze ihn mit ihrem Körper und fing sich mehrere wütendende Schnabelhiebe im Kopfbereich ein. Ein Kollege eilte hinzu, befreite sie von dem Falken. Sie brachte ihren Schützling in die Sicherheits des nächsten Gebäudes, trat dann vor die Besucher und machte mit dem normalen Programm weiter. So sind sie eben, die Tierpfleger/ Innen!

2 Antworten

  1. Daniel Jex sagt:

    Solange es nur ein Falke ist – evtl. Bussard da ja in der Orginalmeldung von „Hawk“ die Rede ist.

    Wenn möglich schützt man eben seine „Schützlinge“ – auch wenn es heißt mal ohne Handschuh zwei Adler (Stein- und Weißkopfseeadler) auseinander bringen zu müssen, zu verhindern das ein Steppenadler einen Sakerfalken rupft oder vieles anderes mehr. Jeder der im tierpflegerischen Bereich arbeitet hat schon seine Blessungen abbekommen – auch ohne Pressemeldung.

    • Carmen Splitt sagt:

      Ja, Daniel Jex, das gehört zu Eurem Beruf einfach dazu. Ich habe schon so einiges an Verletzungen gesehen, von Quetschungen, über Kratzspuren und Bisswunden, bis hin zu Knochenbrüchen. Aber dass es eben zum normalen Arbeitsalltag gehört, täglich das Risiko einzugehen, von seinen Schützlingen verletzt zu werden, das ist den wenigsten Menschen bewusst. Deswegen finde ich es prima, dass bei diesem Vorfall jemand mit der Kamera draufgehalten hat.

      Es gehört viel Hingabe und Liebe zu Tieren dazu, Euren Beruf zu ergreifen. Er besteht eben nicht daraus, mit den Tieren uneingeschränkt „knuddeln“ zu können, wie manchmal suggeriert wird. Sie reagieren nicht ständig so, wie wir es gerne hätten. Auch nicht bei den Tierpfleger/ Innen, die sich um sie kümmern. Ich finde es wichtig, auch diese Seite Eures Berufs zu zeigen.

      Was Du da gerade an Beispielen genannt hast, hört sich spannend an! Hast Du vielleicht Lust ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und etwas von Dir und Deinen Schützlingen zu erzählen? So ein kleiner Einblick würde viele interessieren.

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