Weltkunst im Weltvogelpark Walsrode, Geer Scheres im Interview

Herr Geer Scheres, Geschäftsführer des Weltvogelparks Walsrode,  erläutert selbst, wie es zur Kunstausstellung kam:

 

Kunst, Durch- und Weitblick, John Chamberlain

Von li. nach re. : Dr. Daniel Koep, Hamburger Kunsthalle und Parkdirektor Geer Scheres

„Es ist eine Idee, die ich bereits seit Jahren verfolge. Bei der Gestaltung großer Gärten ist Kunst schon immer ein wichtiger Faktor gewesen. Die Skulpturen von John Chamberlain sind in den nächsten Monaten ein zusätzliches Angebot für unsere Besucher.

Der Weltvogelpark Walsrode bringt die Welt der Vögel ja der Welt der Menschen näher, sorgt für ein besseres Verständnis und verbindet sie miteinander. Nun kommt die Welt der Kunst als weiteres Element der Verknüpfung hinzu.“

Dem aufmerksamen Parkbesucher kann nicht entgehen, dass es sich hierbei um eine dauerhafte Entwicklung handelt.

Die Skulpturen fügen sich harmonisch ein

Die Vögel haben sich an ihre neue „Wohnzimmereinrichtung“ bereits gewöhnt. Für die Perlhühner ist das Tulpenbeet von größerem Interesse, als die Skulptur.

Mit viel Liebe zum Detail ist der Park mit themenbezogenen Motiven ausgestaltet. Objekte aus den Heimatländern der Vögel vermitteln ein Gefühl für ihre natürliche Umgebung. Der Besucher nimmt so auch etwas von den jeweiligen Biotopen wahr. Es wird auch anderweitig auf emotionale Anbindung gesetzt. So sind im Weltvogelpark nun Vogelplastiken installiert, die den Besucher dazu einladen, mit ihnen zu interagieren. Dazu, die Vogelfiguren zu berühren, sich mit ihnen fotografieren zu lassen und so selbst zum Künstler bzw. Teil eines Kunstobjekts zu werden. Es ist nur konsequent, dass ___STEADY_PAYWALL___ diese Linie von Herrn Scheres fortgeführt wird, indem er dem Konzept des Weltvogelpark Walsrodes nun Werke international renommierter Künstler hinzufügt.

 

Doch wieso fiel die Wahl zuerst auf die Skulpturen von John Chamberlain?

„Auch der Zufall spielt eine Rolle“, erklärt Herr Scheres. „Ein mir gut bekannter Galerist, ist ebenfalls Stammbesucher des Parks. Das Gespräch kam auf die Idee, den Weltvogelpark mit Weltkunst zu verbinden und spontan schlug er Werke dieses großen

Kunst und Landschaft verschmelzen

Hier wird Kunst zum Bestandteil der Landschaft und die Landschaft, ein Teil des Kunstwerks

Künstlers vor. Chamberlains Objekte sind so einzigartig, wie es auch jedes Tier und jede Pflanze des Weltvogelparks ist. Es war für mich sofort offensichtlich, dass sich Kunstwerke und Ausstellungsraum bei uns hervorragend ergänzen. Die Realisierung hat viel Zeit in Anspruch genommen, aber der Aufwand hat sich gelohnt.“

Walsrode wird in der Kunstszene nun in einem Atemzug mit New York und Amsterdam genannt. Ein enormer Mehrwert für den Landkreis Heidekreis, wenn nicht sogar für das Land Niedersachsen. Die Werke von Chamberlain, der die moderne Kunst auf internationaler Ebene entscheidend prägte, sind noch bis Ende August im Weltvogelpark zu sehen. Werden weitere Projekte folgen?

Herr Scheres betont, dass es im Park auch immer Raum für die Arbeiten regional ansässiger Künstler geben wird, denn die Verbundenheit mit dem Heidekreis, insbesondere Walsrode und Bomlitz, ist ihm wichtig.

Es ist ihm jedoch ein persönliches Anliegen, Künstler von Weltruf mit dem Weltvogelpark Walsrode zu verbinden. Natürlich möchte ich von ihm wissen, ob es schon konkrete Planungen hierzu gibt.

 

Neue Farben erstrahlen im Weltvogelpark Walsrode

Neue Farbtupfer im Weltvogelpark Walsrode

„Wenn man nachhaltig denkt, plant man auch für einige Jahre im Voraus.“, lautet die Antwort. Neugierig wie ich bin, möchte ich ihm gerne Einzelheiten, vielleicht einen Namen entlocken. „Oh nein!“, lacht Herr Scheres. „Heute genießen wir nur die Eröffnung der aktuellen Ausstellung Art & Nature mit den Skulpturen von John Chamberlain. Eins nach dem anderen. Ich möchte nicht die Spannung verderben, lassen Sie sich überraschen!“, schließt er mit einem entspannten Lächeln. Sein Blick richtet sich kurz nach innen und ich sehe seinem Gesicht an, dass die Besucher des Weltvogelparks Walsrode sich zukünftig auf weitere künstlerische Beiträge auf höchstem Niveau freuen können. Nach diesem kleinen Ausblick in die Zukunft, schlendert Herr Scheres zum nächsten Gespräch. Er hat noch heute noch viele Interviews zu führen, denn bereits diese erste Kunstausstellung, stößt auf breites Interesse bei den Medien.

 

Runde und Gerade

Eine runde Sache, in sich geschlossen und doch offen für Neues – der Weltvogelpark Walsrode

Zu Recht, wie ich hervorhebe. Daher empfehle ich meinen Lesern dringend, die Gelegenheit zu nutzen und sich selbst ein Bild von der Wirkung der Werke von John Chamberlain zu machen. Dank Herr Geer Scheres ist dies im beschalichen Walsrode möglich.

Ein Besuch lohnt sich, in jeder Hinsicht!
– Ihre Carmen Splitt

 

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