Yak-Jubiläum im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec!

Seit 1999 wird diese charismatische aus dem Hochland des Himalaya stammende Rinderrasse im Görlitzer Tierpark gehalten und gezüchtet. In diesem Jahr „yakt” es so richtig! Gleich vier Kälber wurden geboren und toben nun über die großzügige Anlage des tibetischen Dorfes. Dieser Nachwuchs macht 2016 zu einem Jubiläumsjahr! 30 Yakkälber wurden hier bereits geboren und aufgezogen.

In ihrem Herkunftsgebiet werden die genügsamen Yaks als Lastentieren, Fleisch- und Milchlieferanten genutzt. Sie sind Nutztiere, die sehr vielseitig sind. Selbst ihr Dung wird aus Mangel an Holz als Brennmaterial eingesetzt. In Mitteleuropa setzt man sie vermehrt zur Landschaftspflege ein. Um die Wildform des Hausyaks steht es dagegen nicht gut. Von ihr gibt es nur noch maximal 10.000 Tiere. Wilderei, Störungen und Konkurrenz um Weideflächen mit Hausrindern beeinträchtigen die Tiere in ihren natürlichen Habitaten, im nördlichen tibetischen Hochland. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Wildyak daher als gefährdet ein.

Noch kann Herr Elwing das Yak-Kalb auf dem Arm tragen.

Noch kann Herr Elwing das Yak-Kalb auf dem Arm tragen.

Im Tierpark Görlitz können Besucher der domestizierten Form des Yaks ganz nahe kommen. Im Streichelbereich der begehbaren Tibetanlage können die Yakkälber sogar gestreichelt werden! Allerdings nur für kurze Zeit, denn auch ein Yakkalb wächst und wächst.

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