Zootierpfleger aus aller Welt zu Besuch im Tierpark Nordhorn

Auf dem Weg zum „International Congress of Zookeeper (ICZ)“ in Leipzig haben Tierpfleger aus Südeuropa, Australien, Singapur und den USA Im Tierpark Nordhorn einen Zwischenstopp eingelegt. Im Vorfeld des Kongresses begleitete Tierpfleger Carsten Knott aus dem Zoo Frankfurt die Truppe von Frankfurt über Duisburg nach Nordhorn. Die Nordhorner Zootierärztin Dr. Heike Weber begrüßte die Gruppe am frühen Morgen im Eingangsbereich und führte auf Englisch durch den Familienzoo. Tierpfleger Min-Treff in Nordhorn
Besonders gelobt wurde von der Gruppe der Historische Vechtehof, die Beschilderung und die Lernspiele für die Besucher. Eine angeregte Diskussion gab es bei den Themen „Erhalten durch Aufessen“, da der Tierpark Nordhorn seit jeher insbesondere bei den seltenen alten landwirtschaftlichen Rassen wie dem Bunten Bentheimer Schwein die natürlichen Nahrungs- und Nutzungskreisläufe aufzeigt. Der Kreislauf der Zoo-Nutztiere als Futter für die Raubtiere des Zoos oder ihr Weg in die zooeigene Gastronomie sind in Nordhorn gängige Praxis. Sie wird an vielen Stellen transparent dargestellt. In den USA sei dies hingegen nicht üblich, berichteten die von dort stammenden Teilnehmer. Die Raubtiere erhalten in der Regel Hackfleisch oder Dosenfutter, damit die Besucher nicht erkennen können, um was es sich dabei handelt. Für den Tierpark Nordhorn und die Mehrzahl der europäischen Zoos hingegen steht fest, dass sie die natürlichen Zusammenhänge wie den Nahrungskreislauf nicht verniedlichen oder kaschieren wollen. Diese und andere unterschiedliche Erfahrungen wurden rege diskutiert und sowohl die Zootierpfleger aus aller Welt, als auch der Nordhorner Tierpark konnten, wie auch sonst bei derartigen Treffen, viel voneinander lernen. Auch der Kontakt zwischen Besucher und Zootier und die Erlaubnis, Hunde in den Zoo zu lassen war Gegenstand des Informationsaustausches. Heike Weber konnte von den positiven Erfahrungen in Nordhorn berichten. Längst nicht in allen Zoos sind Hunde oder der direkte Tierkontakt durch Besucher gewünscht.

English version:

On their way to the „International Congress of Zookeeper (ICZ)“ in Leipzig zookeepers out of South Europe, Australia, Singapur and the USA have had an interesting halt in between at the animal park Nordhorn. Prior to the conference Carsten Knott, zookeeper at zoo Frankfurt accompanied them from Frankfurt to Duisburg and Nordhorn. Doctor Heike Weber, zoo vet of Nordhorn, welcomed them in the early morning at the zoo´s entrance and guided them to the family zoo. The keepers praised especially the historical Vechtehof, the signposting and the educational games for the visitors. They also discussed about some topics. Their methods and experiences are very different. They handle it different in which way they allow the contact between zoo animals and visitors and there is a difference toward the possibilities to take dogs with you.
And last but not least they find out something about a quite substantial difference. The animal park Nordhorn always showed the circulation of life. They keep rare farm animals like the “Buntes Bentheimer Schwein” (an old pig species) and that´s only make sense under the motto “keeping by eating”. Because of that, they use the farm animals for their gastronomy and as well as food for their predators. And of cause they declare this practice at many points within and outside their zoo. The keepers from the USA explained that this is unusual for them. The predators receive hash and canned food, so that the visitors not are able to recognize what it is. The animal park Nordhorn and most of the European zoos do not like to mask or to trivialize the natural coherencies. All zookeepers agreed that they have learned a lot of new things from each other´s point of view.

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