Zwergotter im Sechserpack

Uff, hier ist ganz schön was los. Es ist ziemlich voll geworden in unserem Gehege. Wie hat unser Pfleger Kai Budde noch gesagt? „Sechs Zöglinge sind schon eine ordentliche Hausnummer – schließlich bringen Zwergotter in der Regel zwei bis vier Junge zur Welt“.  Zwar schade, dass wir nur wenig Zeit mit unseren älteren Geschwistern verbringen, aber ich glaube, sie sind froh, dass sie ausziehen können. Wir Zwergotter lieben es gesellig, aber zehn Geschwister auf einem Haufen, ist nun doch etwas zu viel des Guten. Die zwei Brüder und zwei Schwestern, die letzten Jahr geboren wurden, verlassen den Zoo Osnabrück. Zwei sind schon los, in einen Zoo nach Holland. Die anderen beiden gehen auch in ein paar Wochen. Und wir Sechslinge, die am 07. September 2015 geboren wurden, bleiben bei unserer Mutter Haima.

Ein Wergotter wird untersucht

Nein, Untersuchungen machen mir keinen Spaß!

Am Mittwoch stand bei uns die große Untersuchung an. Man, was für ein Tag. Kai Budde hat uns einfach so von Mutter weggeholt. Fanden wir gar nicht gut. Dann haben er und der wissenschaftliche Assistent Tobias Klumpe ganz komische Dinge mit uns gemacht. Sie haben uns gemessen und gewogen. Sie haben nachgeschaut und wissen nun, dass wir drei Weibchen und drei Männchen sind. Dann haben Sie uns auch noch gepikst! Sie nennen das Micro-Chip, was sie uns da verpasst haben. Sie brauchen das, damit sie uns voneinander unterscheiden können. Pfff, Menschen, die erkennen auch gar nichts. Dabei sind wir so unterschiedlich!

Na gut, wir haben schon vieles gemeinsam. Wir waren alle nackt bei der Geburt und sind in den ersten Wochen nur in unserer Wurfhöhle geblieben. Mama ist so schön kuschelig. Jetzt lernen wir alle gemeinsam von ihr, wie man schwimmt. Das können wir Zwergotter nämlich nicht von Geburt an, sondern müssen es, wie die Menschen, erst lernen. Ob das Spaß macht? Na ja, schon. Bloß, es ist schon eine Überwindung ins Wasser zu springen. Doch ein Zwergotter, der nicht schwimmen kann? Das geht doch nicht. Mutter stupst uns also rein, wir müssen ja schwimmen lernen. Das gute ist, wenn wir Hilfe brauchen, ist sie sofort zur Stelle und holt uns aus dem Wasser.

Sechslinge bei den Asiatischen Ottern

Zwergotter im Sechserpack

Und Vater? Der unterstützt Mutter nach Kräften, aber dauert noch, bis es etwas nützt. Unser Tierpfleger Kai Budde erklärt das den Zoobesucher so: „Immer wieder holt Vater Ambu den Jungtieren Futter ran. Das frisst er allerdings dann doch selber, denn die Jungen ernähren sich in den ersten 80 Tage nur von Muttermilch.“ Wie Stinte schmecken, Hackfleisch und Ei, finden wir erst später heraus. Bin schon ganz gespannt darauf.

Kommt doch mal vorbei und schaut zu, was wir so alles anstellen. Ihr könnt uns jetzt auf der Außenanlage sehen und in ein paar Wochen zieht unsere Familie dann ins Winterquartier, im
Tetra-Aquarium um. Dort könnt Ihr uns auch gut beobachten. Oder wir Euch. Alles eine Frage der Perspektive.

English version:
Sextuples of Asian small-clawed otter
Movements at zoo Osnabrück
Uff, crazy these cramped conditions. How did our keeper Kai Budde say? „Six babies are quite an amount, normally these kind of otter give birth to two or four cubs“. I am sad, that we are not able to stay a longer time together with our elder siblings. But I think they are happy to move out. We are very sociable but ten siblings at a stroke, that is a little bit to much, even for us. The two elder brothers and two elder sisters which were born last year are now leaving the zoo Osnabrück. Two are still away towards a zoo at the Netherlands and the other both are going to follow within the next weeks. And we, the sextuples, born on 07.th of September 2015 will stay together with our mother Haima.

Tierpfleger mit Zwergotter

Tierpfleger Kai Budde mit einem seiner Schützlinge

On last Wednesday was the day of our big examination. What a day! Kai Budde just took us away from our mum and that was not funny at all. Then he and the scientific assistant Tobias Klumpe did strange things with us. They looked at our weigh and measures and if we are male or female. We are three of each. At least they pricked us! They call it a Micro Chip and need it to make out who we are. Pfff, human beings, they really recognize nothing, we are so different! Okey, we have got a lot in common. We were all naked at birth and stayed at the home for the first weeks. Mum is that cosy. And now we are all learning to swim, because Asian small-clawed otter are not able to do it by birth. We have to learn ist as the human beings have to do. If this is funny for us? Well, but it is hard to dive into the water, that´s why our mother nudges us. An otter which is unable to swim – oh no, that would not be good. But if we are in trouble she always rescues us and brings us outside the water.
And our Dad? He endeavours to provide mum but it does not really help at the moment. Our keeper Kai Budde explains it this way to the zoo´s visitors: „Time by tim father Ambu takes food to the cubs. At the end he eats it by himself, because the cubs only drink breast milk at the first 80 days of their life.“ The flavour of typical smelts, meat loaf and eggs will be discovered later on. I am anxious to it.

Feel invited to visit us. Have a look how we explore nearly everything. You can find us at the outdoor enclosure. In a few weeks we move to our winter quarter at the Tetra-aquarium. There you can study us as well. Or we can study you. It is just a question of point of view.

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